Jagd und Wald
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Es muss nicht immer Bergara sein

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Beitrag  Pille Sa 20 Feb 2021, 15:17

Nachdem ich bekennder 6,5x58R Fan bin und mir in meinem Schrank noch eine Kipplaufbüchse gefehlt hat, konnte ich mich die Tage nicht beherrschen und habe auf Egun zugeschlagen.
Bei der Waffe, einer typischen eher einfachen Suhler/ Zella Mehliser KLB war eine vom Vorbesitzer selbst gefertigte Montage für ZF mit 70° Schiene dabei. Bei der Montage mussten noch die Prismen festgelegt werden mit denen man seitlich korrigieren kann. Ich habe dies die Tage für den Vorderen Fuß gemacht und ein Nickel Glas das noch im Bestand war damit montiert . Am Mittwoch hab ich, da ja alle Stände zu sind mal im Revier auf 30m vorjustiert und danach den Hinteren Fuß durch verstemmen Festgelegt.
Heute Morgen habe ich dann Patronen mit dem HDB Spezial, welches mir der Herr Reichenberg freundlicherweise im für das Kaliber passenden Diameter gefertigt hat geladen und bin vorhin ins Revier um die Waffe damit einzuschießen.
Erster Schuß auf 30 m, danach noch Höhenkorrektur. Dann die Scheibe auf 70 m und ein Schuß. Nachdem dies passte auf 100 m gestellt und den nächsten Schuß gemacht.
Im ZF konte ich da dann kein Loch erkennen, und nachdem ich das Spektiv genommen hatte kam mir das 70m Loch minimal größer vor und ich habe noch mal 3 cm in der Höhe zugestellt und einer vierten dazu gesetzt.
In Anbetracht der zunehmenden Spaziergängermenge hab ich mich damit dann begnügt.

Fazit: 1941 konnte man auch schon Präzise Waffen bauen. Die Kupfergeschosse funktionieren nun schon aus der zweiten Waffe einwandfrei. Das ZF mag etwas mächtig sein für die zierliche Waffe, aber aus praktischer Erwägung war es mir lieber als das Hensold 6x42 ohne Seitenverstellung das ich noch hatte. Es muss nicht immer Bergara sein 20210210
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Beitrag  Knopfer Sa 20 Feb 2021, 16:14

Hallo Pille,
Du bist mir zuvorgekommen, die hatte ich auch auf dem Schirm Lol
Schön dass sie in gute Hände gelangt ist!
LG Schorsch
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Beitrag  suedschwede Sa 20 Feb 2021, 21:04

moin,

eine sehr schöne büchse hast du da gekauft Top-Zwinker ja die konnten auch vor vielen jahren schon gute büchsen bauen.

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Beitrag  Carcano Sa 20 Feb 2021, 21:52

Sehr schöne Waffe "für den eleganten Gebrauch" mit durchaus ansprechender Neuschäftung. Glückwunsch !

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Beitrag  KeilerHeinrich Sa 20 Feb 2021, 21:54

Viel Weidmannsheil damit!
Sehr schönes Gewehr, gefällt mir.

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Beitrag  Pille Sa 20 Feb 2021, 22:09

@Carcano schrieb:Sehr schöne Waffe "für den eleganten Gebrauch" mit durchaus ansprechender Neuschäftung. Glückwunsch !

Carcano

Dachte ich auch, aber die dunklen Stellen am Schaftanstoß sprechen dagegen. Die Fischhaut ist von jemand der Es kann nachgeschnitten und die Schafkappe sicher nicht Original .
Deutliche Spuren eines Urlaubes unter Tage von 1945-50 wurden recht dezent Überarbeitet . Der Lauf ist sehr Gut.
Die Waffe wird zur Blattzeit meine Georg Honold Ulm/Suhler BBF im selben Kugelkaliber ablösenEs muss nicht immer Bergara sein Img-2025
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Beitrag  KeilerHeinrich Mo 01 März 2021, 20:50

@Pille schrieb:
@Carcano schrieb:Sehr schöne Waffe "für den eleganten Gebrauch" mit durchaus ansprechender Neuschäftung. Glückwunsch !

Carcano

Dachte ich auch, aber die dunklen Stellen am Schaftanstoß sprechen dagegen. Die Fischhaut ist von jemand der Es kann nachgeschnitten und die Schafkappe sicher nicht Original .
Deutliche Spuren eines Urlaubes unter Tage von 1945-50 wurden recht dezent Überarbeitet . Der Lauf ist sehr Gut.
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Bist du der Meinung, das gute Stück war in einem Stück, also mit Schaft länger unter Tage?
Dann hat der " Eingräber " aber gut verpackt.

Anfang der 90iger rief mich eine Jagdkumpel an.
Er hätte im Garten seiner Großmutter endlich den verschollenen Drilling seines Opas gefunden.
In etwa einem halben Meter Tiefe, fand er ein ca.1m langes anderhalbzölliges rostiges Eisenrohr.

Das war an beiden Enden mit Blindmuffen verschraubt. Der Rost fühlte sich leicht ölig an, an einigen Stellen.
Mit etwas Mühe bekamen wir eine der Muffen ab. Im wenigen noch vorhandenem Öl, lagen die Metallteile eines Drillings.
War alles da, selbst der Schnapper vom Vorderschaft. Leider keinerlei Holz.

Als wir den mühsam mit Waschbenzin sauber hatten, stand fest, der würde noch zu richten sein.
Zwei Tage später, nachdem er meinen Büchsenmacher konsultiert hatte, entschied er, das Ding gebe ich ab.
Da half kein reden und kein bitten.
Am nächsten Tag kam der Munitionsbergungsdienst aus Potsdam und holte das Ding ab, zur Vernichtung.
Hab ich nie verstanden diese Entscheidung. Damals hätte es ja keinerlei Probleme gegeben, er besitzt ja einen Jagdschein.

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Beitrag  Pille Mo 01 März 2021, 22:20

@KeilerHeinrich schrieb:
@Pille schrieb:
@Carcano schrieb:Sehr schöne Waffe "für den eleganten Gebrauch" mit durchaus ansprechender Neuschäftung. Glückwunsch !

Carcano

Dachte ich auch, aber die dunklen Stellen am Schaftanstoß sprechen dagegen. Die Fischhaut ist von jemand der Es kann nachgeschnitten und die Schafkappe sicher nicht Original .
Deutliche Spuren eines Urlaubes unter Tage von 1945-50 wurden recht dezent Überarbeitet . Der Lauf ist sehr Gut.
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Bist du der Meinung, das gute Stück war in einem Stück, also mit Schaft länger unter Tage?
Dann hat der " Eingräber " aber gut verpackt.

Anfang der 90iger rief mich eine Jagdkumpel an.
Er hätte im Garten seiner Großmutter endlich den verschollenen Drilling seines Opas gefunden.
In etwa einem halben Meter Tiefe, fand er ein ca.1m langes anderhalbzölliges rostiges Eisenrohr.

Das war an beiden Enden mit Blindmuffen verschraubt. Der Rost fühlte sich leicht ölig an, an einigen Stellen.
Mit etwas Mühe bekamen wir eine der Muffen ab. Im wenigen noch vorhandenem Öl, lagen die Metallteile eines Drillings.
War alles da, selbst der Schnapper vom Vorderschaft. Leider keinerlei Holz.

Als wir den mühsam mit Waschbenzin sauber hatten, stand fest, der würde noch zu richten sein.
Zwei Tage später, nachdem er meinen Büchsenmacher konsultiert hatte, entschied er, das Ding gebe ich ab.
Da half kein reden und kein bitten.
Am nächsten Tag kam der Munitionsbergungsdienst aus Potsdam und holte das Ding ab, zur Vernichtung.
Hab ich nie verstanden diese Entscheidung. Damals hätte es ja keinerlei Probleme gegeben, er besitzt ja einen Jagdschein.
Meine Mauser KK Büchse war auch verbuddelt. Und hat die selben schwarzen Stellen am Schaft . Wenn es nicht zu lage dauert hält sich Holz besser als Stahl . Nur sickert mit dem Fett auch FE mit ins Holz . Deshalb sollte man rohe Schäfte auch nicht mit Stahlwolle schleifen. Die sind dann mit schwarzen Punkten verziert.
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